Anbindung der deutschen Seehäfen: Hoffnungsträger Schiene
Die Arriva Deutschland GmbH steht mit ihrer Konzerngesellschaft Osthannoversche Eisenbahnen AG (OHE) für verlässliche Lösungen in Logistik und Cargo, die den Schienenverkehr und die Hafenanbindung im norddeutschen Raum zukunftsfähig ausgestalten können. Da Güterverkehr auf der Straße ökonomisch und ökologisch immer weniger sinnvoll ist, wird der Anteil der Schiene weiter wachsen. Allein im Hamburger Hafen ist bei Ausbauplanungen eine Steigerung von 18 Prozent auf 30 Prozent Schiene ein gesetztes Ziel bis 2015. Während zur Zeit pro Jahr knapp 55.000 Güterzüge Europas zweitgrößten Hafen ansteuern, entspräche dies im Jahr 2015 etwa 125.000 Zügen, mit jährlich mehr als 5,4 Millionen beförderten Containern auf der Schiene.
Die norddeutsche Schieneninfrastruktur hat bereits jetzt eine Auslastung jenseits der 90 Prozent und stellt das Nadelöhr für diese logistische Mammutaufgabe dar. Darum zählt ein rascher, effizienter Ausbau des Gleisnetzes zu den wichtigsten infrastrukturellen Aufgaben im Norden. Momentan beeinflusst allein die DB AG die Planungen zur überregionalen Netzentwicklung. Fast ein Drittel der Bahnstrecken im Raum zwischen Hamburg, Bremerhaven und Hannover sind jedoch nicht im Eigentum der Deutschen Bahn. Genau diese regionalen Gleisnetze bieten jedoch leistungsfähige und kostengünstige Alternativen, den Hafenhinterlandverkehr zeitnah auszubauen, die Wirtschaftskraft zahlreicher Standorte und Regionen zu stärken und gleichzeitig einen drohenden Verkehrsinfarkt zu verhindern.
Vorhandene Infrastruktur günstig und leistungsfähig ausbaubar
Dazu muss die bereits vorhandene Infrastruktur aufgewertet und ertüchtigt werden, was durch kontinuierlichen Ausbau mit einfachem Planungsaufwand sowie sinnvoll verteilten Finanzmitteln erfolgen kann und im Gegensatz zu Neubaustrecken schnelle Wirkung erzielt. Im Netz der OHE AG können insbesondere die Nebenstrecken zwischen Celle, Soltau, Buchholz und Winsen (Luhe) zum Beispiel auch durch zweigleisigen Ausbau, Elektrifizierung und Beseitigung von Bahnübergängen verbessert werden und den Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens entlasten. Ähnliches gilt für Strecken zwischen Bremervörde, Rotenburg, Soltau und Uelzen. Die Haushaltsmittel wären hier verkehrspolitisch am sinnvollsten einsetzbar und würden Einsparungen für andere Projekte ermöglichen.
Verkehrspolitisch sinnvolle Entlastung von Knotenpunkten
Michail Stahlhut, Mitglied des Vorstandes der OHE AG und als solcher bei Arriva Deutschland Experte für Logistik, fasst die Vorteile dieser Lösung zusammen: „Mit neu geschaffenen dezentralen Netzstrukturen würden die Kapazitäten für Güterverkehr erhöht, das Ausfallrisiko von Strecken gemindert und zugleich die Knotenpunkte Hamburg, Bremen und Hannover entlastet. Auch der Personenverkehr könnte hiervon profitieren.“
Vor dem Hintergrund der boomenden Häfen in Hamburg und Bremerhaven und der Entwicklung des Jade-Weser Ports in Wilhelmshaven besteht großer Handlungsbedarf. Die Verkehrsanbindung norddeutscher Seehäfen hat große volkswirtschaftliche und verkehrspolitische Bedeutung und erfordert rasche Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen.
Arriva kann in Deutschland mittels vorhandener Infrastruktur und Erfahrung ihrer Konzerngesellschaft OHE AG einen entscheidenden Beitrag dazu liefern, das Schienennetz und den Cargoverkehr an den neuralgischen Punkten des Nord-Süd-Korridors fit für die Zukunft zu machen. Denn der Weg der Container beginnt erst an der Kaimauer.
Pressekontakt
Molthan van Loon Communications Consultants GmbH
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