Viechtach, 19. September 2008. „Immer neue Forderungen der Gewerkschaft TRANSNET verhindern die nach wie vor angestrebte zügige Einigung im momentanen Tarifkonflikt. Obwohl die Arbeitgeberseite der Gewerkschaft mehr als eine Woche vor der Tarifrunde am 18. September 2008 einen konsensfähigen und voll ausgearbeiteten Entwurf einer Tarifvereinbarung zugeleitet hatte, hat die Gewerkschaft ohne vorherige Vorwarnung und ohne Begründung erst in dem genannten Tarifgespräch neuerliche, weitergehende Forderungen gestellt. Da diese neuen Forderungen bislang zu keinem Zeitpunkt zur Disposition standen, war eine Diskussion hierüber nicht möglich. Der Arbeitgeberseite wurde von TRANSNET keine Chance zur inhaltlichen Vorbereitung der neuerlichen Forderungen eingeräumt. Dass dieses Vorgehen der Gewerkschaftsseite unglücklich war, musste auch die Gewerkschaft einräumen. Ich appelliere an TRANSNET die Grundlagen ihrer neuen Forderungen offen zu legen, um endlich eine Einigung in dem Tarifkonflikt möglich zu machen.“