Gerhard Knöbel, Regionalleiter Süd von Arriva Deutschland, freut sich auf den Start der transnationalen Verbindung: „Wir sehen es als sehr schöne und spannende Aufgabe an, einen Schienenpersonennahverkehr über drei europäische Länder anbieten zu können. Wir werden mit unseren regelmäßigen Verbindungen dafür sorgen, dass die angrenzenden Regionen noch enger zusammenwachsen.“ Einen entscheidenden Vorteil der Vogtlandbahn sieht Knöbel in ihrer regionalen Stärke in Sachsen und der Tschechischen Republik, kombiniert mit der engen Vernetzung innerhalb des Mutterkonzerns: „Die breite internationale Erfahrung eines Unternehmens wie Arriva und die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Arriva Holding Česká Republika wird die Basis für eine erfolgreiche Arbeit sein.“
Der Arriva-Geschäftsführer in Tschechien, Ivan Procházka, zeigt sich ebenfalls erfreut: „Wir sind froh, an diesem Projekt mitwirken zu können und Arriva damit auch in der Tschechischen Republik einen weiteren Schritt voranzubringen.“
Die gemeinsame Vergabe des Netzes mit jährlich 660.000 Zugkilometern erfolgte durch den Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederlausitz (ZVON) auf deutscher, sowie durch die Aufgabenträger Ústecký kraj und Liberecký kraj auf tschechischer Seite. Nach Angaben der Vogtlandbahn wird nach Betriebsaufnahme mittelfristig noch ein weiterer Halt auf polnischer Seite eingerichtet.