„Als größter Betreiber privater Schieneninfrastruktur begrüßt Arriva die Pläne des niedersächsischen Wirtschaftsministers Walter Hirche zur Einbindung privater Schieneninfrastruktur in den Hafenhinterlandverkehr. Die betreffenden Strecken zwischen Hamburg, Bremen und Hannover sind schließlich ebenso Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes wie Strecken im Eigentum des Bundes. Gerade beim volkswirtschaftlich immens wichtigen Thema der Schienenanbindung deutscher Tiefseehäfen ist der Ausbau aller vorhandenen Strecken mit ökonomisch sinnvollem Mitteleinsatz unabdingbar – die Gleichbehandlung privater Streckenbetreiber ist hier im ureigensten öffentlichen Interesse.“
Arriva betreibt mit seiner Konzerngesellschaft Osthannoversche Eisenbahnen AG (OHE) nahezu 300 Kilometer eigener Schieneninfrastruktur im norddeutschen Raum.
Michail Stahlhut, Geschäftsführer Logistik bei Arriva Deutschland ergänzt: „Wir freuen uns, dass sich das Land Niedersachsen nun eingehend mit dem Ausbau nicht bundeseigener Strecken im Hafenhinterland beschäftigt. Die kurzfristige Einbeziehung unserer Infrastruktur ist ein wertvoller und der schnellste Beitrag zur Sicherstellung eines nachhaltigen Wachstums des Schienengüterverkehres. Auch langfristig muss eine Entlastung der Hauptengpässe bei Beibehaltung eines preiswerten Infrastrukurangebotes und eines hohen Leistungsspektrums das Ziel aller Beteiligten sein. Vor allem bei der Anbindung des Hamburger Hafens sind unsere bestehenden Strecken wichtige Alternativen, die allerdings ohne öffentliche Unterstützung nicht sinnvoll ausgebaut werden können.“
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