Cottbusverkehr und Neißeverkehr haben sich gemeinsam den Zuschlag für das Linienbündel Spree-Neiße-West A gesichert. Ab August 2009 werden die jährlich 1,17 Millionen Buskilometer jeweils zur Hälfte durch die private Arriva-Tochter Neißeverkehr GmbH und die kommunale Cottbusverkehr GmbH betrieben. Das Buslinienbündel Spree-Neiße-West A erstreckt sich von Cottbus bis in den Spreewald.
Cottbusverkehr-Chef Ulrich Thomsch zeigte sich erfreut über die Vergabe: „Mit dem Zuschlag sichern wir die Arbeitsplätze bei Cottbusverkehr und können unseren Fahrgästen
weiterhin unseren guten Service anbieten“.
Klaus Jacobs, Vorsitzender der Geschäftsführung von Arriva Deutschland, ergänzt: „Wir stellen mit diesem Public-Private-Partnership erneut unter Beweis, wie erfolgreich Arriva mit der öffentlichen Hand zusammenarbeitet – im Interesse der Fahrgäste und Bürger in einer für uns zentralen Region.“
Für Arriva ist die Lausitz eine wichtige Wachstumsregion. Im Jahr 2007 wurden 80% der Anteile an der Neißeverkehr GmbH übernommen. Seit August 2008 gehört die
Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH (SBN) zu Arriva und betreibt Linienbusverkehre im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Im Dezember 2008 nahm die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) mehrere Zugverbindungen in der Lausitz auf. Erst vor kurzem hat der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) zudem die Vergabe der Dreiländerbahn an die Arriva-Tochter Vogtlandbahn-GmbH bekannt gegeben. Die Vogtlandbahn wird ab Dezember 2010 die Zugverbindung zwischen Deutschland, Polen und Tschechien übernehmen.