Arriva hatte in einer europaweiten Ausschreibung im Frühjahr 2008 den Landkreis durch das wirtschaftlich und sozial beste Gesamtkonzept aller Bieter überzeugt. Sämtliche Mitarbeiter der SBN werden übernommen, befristete Mitarbeiter fest angestellt und eine hohe Ausbildungsquote gehalten. Auch die Fahrgäste werden durch das von der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz festgelegte Verkehrsangebot profitieren. Im Rahmen der vom Landkreis bestimmten Linienzahl und Taktung möchte Arriva durch bessere Umsteigebeziehungen, den vermehrten Einsatz von Niederflurbussen und 88.000 zusätzlicher Fahrplankilometer die Qualität der Verkehrsdienstleistungen weiter erhöhen.
Die SBN mit Hauptsitz in Senftenberg beschäftigt insgesamt 120 Mitarbeiter, leistet mit 79 Fahrzeugen Linien- sowie Schülerbusverkehre und unterhält mehrere Betriebshöfe mit modernen Werkstätten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.
Durch die Übernahme der SBN baut Arriva als einer der größten Verkehrsdienstleister in Deutschland seine Präsenz in der Region aus. Bereits seit 2007 gehört die Neißeverkehr GmbH im benachbarten Guben zum Unternehmen. Zusätzlich wird die zu Arriva gehörende Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) ab Dezember vier Regionalbahnlinien im Lausitzer Schienenpersonenverkehr aufnehmen.
Dank der individuellen Stärken und langjährigen Erfahrungen der einzelnen Konzergesellschaften kann Arriva einen vernetzten, aufeinander abgestimmten öffentlichen Nahverkehr anbieten, unterstreicht Jacobs: „Wir möchten unser Engagement in der Region dauerhaft vertiefen und dadurch einen wichtigen Teil zu einer gut ausgebauten und kostengünstigen Nahverkehrsinfrastruktur beitragen.“
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