In einer öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses im deutschen Bundestag präsentierte Arriva Deutschland am 11. Februar 2009 die Standpunkte eines ÖPNV-Unternehmens zum Thema Senkung der Biospritquote.
Die Vertreterin von Arriva Deutschland, Dr. Anne-Kathrin Bacher, die auf Einladung des Ausschusses als Sachverständige angehört wurde, unterstrich die positiven Effekte für regionale Wirtschaft und Umwelt: „„Die Umrüstung auf nachhaltig angebauten Biodiesel gibt den ÖPNV-Betreibern die Möglichkeit zur Einsparung von 50% der beim Betrieb anfallenden Treibhausgase. Das bringt Vorteile für Umwelt und Klima. Der ÖPNV wird dadurch noch nachhaltiger.“
Dr. Bacher erläuterte den Angehörigen des Umweltausschusses die ökonomischen und technischen Voraussetzungen der Nutzung von Biokraftstoffen im regionalen Bus- und Bahnbetrieb des Nahverkehres. Sie unterstrich dabei, dass jedoch eine Steuerbefreiung des ÖPNV von der Biodieselbesteuerung zum wirtschaftlichen Einsatz des regional angebauten Kraftstoffes notwendig ist.
Im Deutschen Bundestag wird zurzeit ein Entwurf des Gesetzes zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen erörtert. Im Rahmen der Diskussion um die vorgesehene Verschiebung der Anhebung der Biokraftstoffquote auf das nächste Jahr waren Experten vom ADAC, Arriva Deutschland GmbH, Bundesverband freier Tankstellen e.V., Gesellschaft für Mineralöl-Analytik und Qualitätsmanagement mbh & Co.KG, Greenpeace e.V., Mineralölwirtschaftsverband e.V. und dem Verband der Bahnindustrie zur Beratung der Abgeordneten geladen.
Hier finden Sie die Mitteilung des Deutschen Bundestages:
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_044/03.html